Symposium / Expedition

Expedition zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft

25. November von 10.30 bis 19.00 Uhr
26. November von 9.00 bis 17.00 Uhr
im Pavillon Hannover
Ablauf
Den Ablaufplan können Sie hier als pdf runterladen.

Die Idee
In wenigen Jahren wird unsere Gesellschaft älter und transkultureller und unser Alltag digitalisierter sein. Zuwanderung, Generationswechsel, Stadt- und Regionalentwicklung sind beherrschende Themen. Wie wird das Zusammenleben in Städten und auf dem Land funktionieren? Wie können wir Bürger/-innen die Zukunft mitgestalten? Und welchen Beitrag kann die Soziokultur leisten?
Die Soziokultur ist als kulturelle Praxis mit ihren Methoden der aktiven Beteiligung sehr mit dem Alltagsleben ihres jeweiligen Umfeldes verbunden und gestaltet unmittelbar die gesellschaftlichen Veränderungen der Zukunft mit.
Das haben die drei Landesverbände LAG Soziokultur Niedersachsen, LAG Soziokultur Thüringen und LAKS Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Anlass genommen, das Forschungsprojekt „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ zu starten und haben Künstler/-innen dazu aufgerufen, ihre Projektideen zur künstlerischen Erforschung der Zukunft der Soziokultur zu formulieren. 140 Künstler/-innen haben ihre Ideen eingereicht. Die Jury hat 14 künstlerische Forschungsprojekte ausgewählt, die sich während des Symposiums präsentieren.
Expedition/ Symposium
Das Symposium/die Expedition dient dazu, diejenigen Künstler/-innen bzw. Künstlergruppen auszuwählen, deren Fragen, Konzepte und Forschungsansätze die Zukunftsfähigkeit der Soziokultur am ehesten befördern.

14 Künstler/-innen und Künstlergruppen begeben sich mit den Teilnehmer/-innen des Symposiums auf die Reise und präsentieren ihre nominierten Projektideen zur Erforschung der Soziokultur und stellen diese zur Diskussion. Ziel der Reise ist die Auswahl von 5 künstlerischen Konzepten, die im Rahmen des Gesamtprojektes „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ (noch vorbehaltlich der Gesamtfinanzierung) umgesetzt werden.

Wissenschaftlich begleitet wird die Expedition von

  • Prof. Dr. Raimund Vogels / Direktor des Center for World Music
  • Stefan Horn / Director Urban Dialogues
  • Dr. phil. Dipl.- Ing. Oliver Parodi / Geschäftsführer des KIT-Zentrums Mensch und Technik, Karlsruher Institut für Technologie
  • Tobias Knoblich / Kulturdirektor Erfurt, Vizepräsident der Kulturpolitischen Gesellschaft

mit Vorträgen zu Fragen der demografischen Entwicklung, der ästhetischen Erneuerung und der politischen Herausforderungen im Kontext sich verändernder Urbanität.

Neben der Auswahl der fünf Künstler/-innen für das Forschungsprojekt „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ fungiert das Symposium als Marktplatz der Ideen sowohl für die Teilnehmer/-innen vor Ort als auch mit überregionaler medialer Wirkung, als Knotenpunkt der Vernetzung, als Austausch- und Kooperationsplattform zwischen Soziokultur, Kommunen, Politik, Kunst und Wissenschaft.

Das Symposium, insbesondere die Konzeptpräsentationen der geladenen Künstler/-innen sowie die Diskussionen der Teilnehmer/-innen, werden medial begleitet.

Alle Expeditionsteilnehmer/-innen können sich aktiv an der Auswahl der fünf Projekte, die im Rahmen von „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ weiterforschen, beteiligen.

Moderiert wird die Expedition von Axel Watzke/anschlaege.de und der Schauspielerin Miriam Jansen.
Die Künstler/-innen
Baraka
David Fleck, Tal Engel und Anna Drewes

Bürgerinitiative NoOilForBadOil
Thomas Georg Blank // Avaroid

Ein Reiseclub von Kindern und für Kinder
Dr. Esther Pilkington und Elise von Bernstorff

Enthält Leben – Contains Life
Karola Reiter, Lutz Reiter und Esther Vorwerk

Kollektive Mikro-Utopien
Lisa Hoffmann & Marjorie Potiron / LaboratoireS

Migration Learning Center
Martin Keil und Henrik Mayer // REINIGUNGSGESELLSCHAFT

Migration der Orte
Josua Putzke und Philipp Eibach // a flower along the road

Soulvillage: Ein stadtentwicklungspolitisches Freiraumlabor
in Hamburg-Wilhelmsburg & ein Refugium für Urban gestresste
Menschen am Stadtrand

Mathias Lintl und Harald Finke

Stadt Sichten
André Jolles und Lucia Lehmann // 687 e.V.

Theaterstaat
Sonja Keßner und Anton Pohle // Theater.Macht.Staat

theatrum machinarium
Philip Steimel und Robin Krause // machina eX

Was fehlt?
Jascha Riesselmann

Wegefreiheit
Vanessa Lutz und Carmen Waack // Frl. Wunder AG

Wortfindungsamt
Ulrike Willberg // Agentur für Weltverbesserungspläne
mit Sigrid Sandmann und Prof. Dr. Geesche Wartemann

Alle sich präsentierenden Künstler/innen bzw. Künstlergruppen erhalten den gleichen Zeitrahmen, um ihre Forschungsvorhaben den Teilnehmer/-innen darzustellen. Die Art der Präsentation ist – den örtlichen Begrenzungen folgend – frei.

Die Ausschreibung und das Symposium finden im Rahmen des Wissenschaftsjahres Zukunftsstadt statt und werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Anmeldung über
http://bit.ly/1Vo8xqr

Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro.

Bitte überweisen Sie unter dem Stichwort „Spuren von Kunst“ und der Angabe Ihres Namens die Tagungsgebühr von 50 Euro auf das Konto der LAG Soziokultur Niedersachsen e.V.
IBAN: DE09 2501 0030 0471 9933 02
BIC: PBNKDEFFXXX
Für Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte Ihre Angaben bis spätestens 18. November an die LAG Soziokultur Niedersachsen (per Post oder Fax) oder melden Sie sich über das Onlineformular auf www.kannspurenvonkunstenthalten.de an.

Aktuelle Informationen zum Symposium finden Sie auf Twitter:
#spurenvonkunst
Unterkunft
Hotelzimmer können über die LAGS Nds. angefragt werden.
Ort der Veranstaltung
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
Tel.: 0511.235555-0
www.pavillon-hannover.de

„Weiterdenken. Soziokultur 2030“ ist ein Projekt von LAG Soziokultur Niedersachsen e.V.,
LAG Soziokultur Thüringen e.V. und LAKS Baden-Württemberg e.V. in Zusammenarbeit
mit dem Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

„Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“ zeigt, wie Forschung heute schon dazu beiträgt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. Wissenschaftler/-innen lösen gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Bürger/-innen konkret und vor Ort die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, es geht um Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Weitere Informationen unter
www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de