Jury

Alle zur Bewerbung eingereichten Konzepte der künstlerischen Forschung zur Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft werden von Vertreter/-innen der Projektträger (LAG Soziokultur Niedersachsen e.V., LAG Soziokultur Thüringen e.V., LAKS Baden-Württemberg e.V., Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.) begutachtet und bewertet. Die Jury wählt bis zu 15 Künstler/-innen bzw. Künstlergruppen aus, die zur Teilnahme am Symposium „Kann Spuren von Kunst enthalten“ eingeladen werden. Ebenso kürt sie danach unter Berücksichtigung der Meinungen und Bewertungen aller Symposiumsteilnehmer/-innen die fünf Sieger/-innen, die ihr Konzept im Rahmen des Forschungsprojektes „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ vollfinanziert realisieren können. * Zwei der Künstler/-innen bzw. Künstlergruppen werden per Publikumspreis bestimmt, weitere drei erhalten ihre Stimmen ausschließlich von der Jury.

Sowohl der Juryvorauswahl als auch der endgültigen Entscheidung liegen folgende Kriterien der Bewertung zugrunde:

  • transparente, nachvollziehbare und somit überprüfbare Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage
  • Verwertbarkeit/Abbildbarkeit der Ergebnisse
  • deutlich erkennbarer künstlerischer Anteil
  • prozessauslösend
  • Beteiligungsorientierung
  • zeitgemäß/auf der Höhe der Zeit
  • sinnlich berührend
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse von Einzelfall auf allgemeine Szenarien
  • Relation der Kosten zu Aufwand und Ergebnis

* Das Symposium „Kann Spuren von Kunst enthalten“ steht im Zusammenhang mit unserem langfristig angelegten Forschungsprojekt weiterdenken.Soziokultur2030. Dieses Vorhaben ist zwar finanziell noch nicht gesichert und wir können zur Zeit keine verbindlichen Zusagen machen. Wir beabsichtigen gleichwohl, mit den bei diesem Symposium „siegreichen“ Künstlerinnen und Künstlern in unserem „großen“ Projekt zu kooperieren.